| Was tun die Tierschützer in Spanien eigentlich? | |
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► Aufklärungsarbeit an Schulen ??
Auch ein Umdenken der Kinder zu erreichen ist das Ziel. Mittlerweile besuchen Tierschützer auch Schulen um die Kinder und Jugendlichen in Sachen Tierschutz und artgerechter Tierhaltung zu unterrichten.
► Einflussnahme auf Behörden und Politik
Protestbriefaktionen und Unterschriftensammlungen werden unternommen, um auch ein Umdenken und Einschreiten der Behörden und Politiker zu aktivieren. Teilweise sogar mit Erfolg, siehe Tötungsstation Malaga.
► Fütterung frei lebender Hunde
Oft werden auch Hunde von den Tierschützern kastriert und wieder an der Stelle des Einfanges, meistens in den Bergdörfern, ausgesetzt. Eine tägliche Fütterung dieser Tiere wird auch übernommen.
► Versorgung von Abgabe- oder Fundtieren
Diese werden dann kastriert, gechipt, ggf. vom Tierarzt umfangreich behandelt. Sobald dieser das OK gegeben hat, kommen die Tiere auf eine Pflegestelle oder in ein Tierheim, das von ehrenamtlichen Helfern geführt und finanziert wird.
Es ist auch schon gelungen Tötungsstationen in Tierheime umzuwandeln. Leider gibt es auch immer noch Tierheime - an einer Tötungsstation angeschlossen - die bei Überbelegung und sehr kranken Tieren, immer noch Tiere töten.
► Änderung der Tötungsart
Mit Unterschriftenaktionen wurde erreicht, dass in manchen Städten, z.B. Malaga, die Tiere nicht mehr qualvoll in einer Gaskammer entsorgt werden, sondern mit der schnelleren und schmerzlosen Wirkung der Giftspritze.
► Entsorgung der Renn- und Jagdhunde
Es wurde erreicht, dass es in Spanien ein Tierschutzgesetz (seit Ende 2003) gibt, dass die Tötungen der Hunde durch Bauern und Bürger durch Erhängen oder andere quälende Methoden verbietet. Die Täter können jetzt angezeigt werden und mit einer Geldstrafe belegt werden.
► Spendensammlungen
Auf Straßenmärkten werden auf Informationsständen auch Trödelspenden zu Gunsten der Tiere verkauft. In deutschsprachigen Ländern und auch in Spanien werden Sach- und Geldspenden von Bürgern gesammelt um die Tierschützer zu unterstützen und die arbeit zu finanzieren.
► Sach- und Geldspenden werden gebraucht für:
Kastrationsaktionen nötige Operationen Medikamente Wurm- und Flohmittel Futtermittel Strom und Wasser Mieten für die Gebäude und das Gelände Instandsetzungsarbeiten im Tierheim Vermittlung Inland (Spanien) und andere Länder
► Bitte beachten
Bei allen genannten Tätigkeiten ist zu berücksichtigen, dass alle Helfer und Tierschützer ehrenamtlich arbeiten. Es gibt keinerlei Unterstützung von der Regierung oder den Städten und Gemeinden. Jegliche Arbeit muss aus privaten Mitteln oder Spenden finanziert werden. Einige Mitwirkende betreiben Tierschutz bis zur Privatinsolvenz oder leben am Rande des Existenzminimums.
► Zum Vergleich
Staatliche deutsche Tierheime dürfen nicht töten und werden von Städten und Gemeinden mitfinanziert. Staatliche spanische Tierheime gibt es nicht sondern Tötungsstationen, in denen nur für die Tötung eine Zahlung erfolgt, nicht aber für die Pflege.
© Claudia Pieper, Alexander Ewald; spanischehunde.de Für weitere Veröffentlichungen bitte nach Erlaubnis fragen, eine spezielle Suchmaschine überprüft regelmäßig, ob dieser Text oder Teile daraus auf fremden Webseiten veröffentlicht wurden. |
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