Gibt es Tierheime von Vereinen?

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Zum Glück gibt es die.

Zum einen wurden schon wenige Perreras in die Hand von Vereinen überführt, so dass keine Tötungen mehr vorgenommen werden.

Zum anderen wurden von Vereinen auch Fincas oder Wirtschaftsgebäude zu Tierheimen umgebaut. Manchmal mehr schlecht als recht aber immer noch annehmbar. Da man hier ja komplett auf Spenden und private Gelder angewiesen ist, ist mancher Neubau auch auf der Strecke geblieben. Deshalb werden immer dringend Spendengelder benötigt.

Diese Tierheime liegen auch meist weit außerhalb, da die Grundstückspreise innerhalb der Touristengebiete nicht zu finanzieren wären. Da werden dann auch oft alte Plastikkanister zu Futterschüsseln zurechtgeschnitten, falls es an Sachspenden fehlt.

Und auch hier gibt es Gut und Böse. Manche Heime machen ihre Sache sehr gewissenhaft, und manche lassen dann auch mal Hunde verschwinden.

Sie sehen hier Fotos vom Tierheim "Adana" in Estepona. In Deutschland würde man den Zustand als "unter aller Sau" bezeichnen. In Spanien geht es gerade noch so.

In Nachbarort Marbella liegt "Triple A", welches sehr vorbildlich geführt wird. Davon haben wir leider keine Bilder.

Da die vereinsgeführten Tierheime nicht im Branchenbuch stehen, kann ich nur schätzen, dass es etwa 30 Organisationen gibt, die ein Heim unterhalten. Weitere 20 arbeiten wohl ohne Heim. Einen Dachverein gibt es auch nicht.

Viele Deutsche, aber auch Engländer, Schweizer, Österreicher und andere Nationen sind in solchen Vereinen vertreten.

Interessierte sind im allgemeinen aber herzlich willkommen. Auf unserer Seite finden Sie schnell Ansprechpartner. Wenn Sie sich für einen Besuch anmelden oder gar helfen wollen, wird man Sie gern empfangen. So werden Sie auch eine Menge interessanter Dinge erfahren.

 

 

 © Bilder und Texte, Alexander M. Ewald; spanischehunde.de

 

Die Zufahrtsstrasse würde bei uns nur als schlechter Feldweg durchgehen.

Es liegt wirklich sehr abgelegen.

Am besten in Schuss ist das Namensschild.

Immerhin können die Hunde zwischen drinnen und draußen wechseln.

Noch kurz bevor uns das Fotografieren untersagt wurde.

Drinnen durften wir eigentlich nicht fotografieren.

Das schimmelige Brot kam nicht mit ins Bild.