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Ein heißer Sommer lässt nicht
nur uns Menschen stöhnen, auch Hunde leiden. Außerdem sind sie einer Reihe von
Gefahren ausgesetzt. Selbst Vierbeiner aus Spanien vertragen die Hitze nicht
viel besser als ein Einheimischer.
Wenn bei einer länger währenden Hochdruckwelle die Ozonwerte in der Luft
steigen, sind vor allem ältere Hunde in der Stadt gefährdet. Sie nehmen mit
jedem Atemzug zusätzlich zur Ozonangereicherten Luft, die die Lunge dauerhaft
schädigen kann, auch die Abgaskonzentrationen auf, die bei Hochdruck über dem
Boden bleiben. Weitere Folgen sind nicht selten Augenentzündungen.
Während der heißen Tage sollte
das ausgiebige Gassi gehen auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden
beschränken. Zwischendurch reicht ein kurzer Spaziergang. Vermeiden Sie auch
anstrengende Apportierspiele im Sonnenschein.
Dass Hunde bei den Temperaturen nicht in ein abgestelltes Auto gehören, sollte
eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Zudem sollte man beim Autofahren
ein nasses Handtuch mitführen. Darauf können Hunde ruhen oder das Fell kann
damit leicht eingerieben werden.
Cabrio fahren ist leider auch
keine gute Erfrischung. Der Fahrtwind oder die Zugluft bei offenem Fenster ist
für Hunde gefährlich. Augenentzündungen drohen.
Für alle Haustiere gilt wie beim Menschen auch: Während der heißen Tage brauchen
sie besonders viel frisches Wasser. Eiswürfel machen Trinkwasser noch
erfrischender für den Hund.
Wasser und schwimmen hilft auch
Ihrem treuen Begleiter bei der Kühlung. Dabei gilt jedoch wieder Vorsicht. Den
Hund langsam ins Wasser führen. Nicht plötzlich abkühlen (Eimer Wasser oder
ähnliches). Nützlich ist auch eine Sprühpistole mit der das Fell leicht
angefeuchtet werden kann.
Manche Hunde gehen nicht gerne
ins Wasser auch wenn die Abkühlung dringend nötig wäre. Erzwingen Sie nie den
Wasserkontakt. führen Sie Fiffi langsam ans Wasser heran. Locken Sie ihn über
Wochen mit Spielen und Leckerchen ein paar Zentimeter weiter rein.
Wenn Sie mit Ihrem vierbeinigen Freund in den Wellen spielen, achten Sie darauf,
dass Apportierobjekte auf der Wasseroberfläche schwimmen, damit der Hund sie mit
der Schnauze greifen kann, ohne unterzutauchen. Wenn Wasser in den Gehörgang
kommt, kann es zu Gleichgewichtsstörungen kommen. Die Hunde können die
Orientierung verlieren und schlucken zuviel Wasser.
Nach dem schwimmen auch immer
wieder die Ohren reinigen. Keime aus dem Wasser können sonst schnell
Entzündungen hervorrufen.
Im Hochsommer erhitzen sich Steinplatten auf Balkon, Terrasse, Garten und der
Beton auf den Straßen. Hunde tragen aber selten Schuhe und selbst die robusten
Ballen können hier schnell Schaden nehmen. Hier hilft hauptsächlich wieder das
verschieben von Spaziergängen in kühlere Tageszeiten. Wer seinem Wuschel einen
Ruheplatz draußen gönnen will, kann entweder ausgedienten Teppich oder ein Stück
Rollrasen auslegen. zur Nachpflege der Ballen können Sie die Pfoten zum Beispiel
mit Melkfett einreiben. |