|
# Zucker:
Die Kohlenhydrate aus erhitztem Getreide sind gleichzusetzen mit
Haushaltszucker sind schwer zu verarbeiten und belasten die Nieren.
# Salz:
ist in geringen Mengen lebenswichtig, im Übermaß aber schädlich. In der
Nahrung, insbesondere den Speiseresten vom Tisch und im Leckerli Käse +
Wurst sind reichlich Salze enthalten, so dass Sie auf keinen Fall
weiteres Salz ans Hundefutter tun sollten.
# Kräuter (Gewürze):
enthalten Ätherische Öle, Gerbstoffe, Säuren usw. die in größeren Mengen
giftig sind. Also nicht immer die gleichen Kräuter geben und in geringen
Mengen.
# Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, alles aus der Familie Allium:
ist
für Hund giftig bis stark giftig, weil diese Pflanzen N-Propyldisulfid
enthalten.
Blumenzwiebeln und deren Blätter und Stengel gehören auch dazu!
In den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) führt N-Propyldisulfid aus
Knoblauch und Zwiebel zur Bildung von sogenannten Heinz-Körpern, die zum
Aufplatzen der Blutzellen führen. Bei einer Aufnahme größerer Mengen von
Knoblauch oder Zwiebeln, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung
kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie
(Blutarmut).
# Brennnessel:
enthält Nesselgift. Nicht in zu großen Mengen (also nicht 2
brennnesselhaltige Mahlzeiten hintereinander) füttern.
Enthält auch Histamin, kann Allergien auslösen.
Nicht füttern bei eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit.
# Giersch:
enthält 3,4-Dihydroxyzimtsäure, nicht in zu großen Mengen füttern.
# Bohnen:
enthalten im rohen Zustand Blausäure, sollten nicht auf dem Speiseplan
für Rohfutter stehen. Die Blausäure geht beim Kochen innerhalb von 5
Min. ins Kochwasser über bzw. kocht sich nach längerer Zeit raus.
# Bohnenkeime (auch Sojabohnen):
enthalten ein Enzym das die Eiweissaufnahme behindert, sollten nicht auf
dem Speiseplan für Rohfutter stehen. Die Keime müssen kurze blanchiert
werden, um die Enzyme abzutöten.
# Sellerie:
kann Allergien auslösen.
# Sojaprodukte, Pflaumen, Bohnen, Alfalfa:
beeinflussen
den Östrogenhaushalt, dürfen nicht an trächtige und säugende Hündinnen
verfüttert werden. Außerdem handelt es sich, bei Soja, Bohnen und
Alfalfa um Hülsenfrüchte, die sowieso nicht gefüttert werden sollen.
# Unreifes Obst,
Obstkerne und Steine:
enthalten Blausäure. Die Menge ist zwar sehr gering, begünstigt aber
Krankheiten.
# Nachtschattengewächse:
enthalten im Unreifen und keimenden Zustand hohe Mengen an Solanin und
daher giftig. Im reifen Zustand ist der Solaninanteil minimal. Solanin
wird durch Kochen zerstört. Also nur geringe Mengen davon füttern. Zu
dieser Pflanzenfamilie gehören beispielsweise Kartoffeln und Tomaten.
# Ranzige Fette:
sind äußerst ungesund, sie vernichten Vitamin A im Körper.
# Getreide, Reis, stark stärkehaltige Produkte:
sind
ein billiges, aber kein gesundes Hundefutter. Diese Produkte müssten
gekocht werden, und durch das Erhitzen
- wirken die Kohlehydrate wie reiner Zucker
- enthalten sie nur noch die unlöslichen Ballaststoffe.
Die Proteine enthalten nicht alle Aminosäuren die der Hund braucht.
Viele der Stoffwechselkrankheiten wie Pankreatitis, Diabetes, Leber- und
Nierenschäden hängen mit den stark stärkehaltigen Produkten im
Fertigfutter zusammen. Wenn Ihr Hund mehr Energie braucht, dann geben
Sie mehr Leinöl (+ Vitamin E) in die Gemüsesuppe.
Nur zur Erinnerung: Brot, Kuchen, Nudeln sind erhitztes Getreide.
Flocken sind ebenfalls erhitzt worden, anders kriegt man sie nicht in
Form.
# Margarine
- gehärtete Pflanzenfette sind allgemein ungesund, Margarinen enthalten
chemische Zusätze.
# Schokolade / Kakao
Auch
wenn wohl fast jeder Hund diese süße Leckerei verschlingen möchte, tun
Sie Ihrem Hund nichts Gutes. Schokolade enthält Theobromin - diesen
Kakao-Inhaltsstoff können Hunde nicht abbauen, da ihnen das
entsprechende Enzym fehlt. Schon der Genuss von ca. 1 Tafel Schokolade
kann Vergiftungserscheinungen wie Muskelzittern, Mattigkeit, Erbrechen
und Durchfall hervorrufen. Grössere Mengen können sogar den Tod –durch
Herzversagen bedeuten. Die tödliche Dosis liegt bei 100 Milligramm pro
Kilogramm Körpergewicht. Doppelt so viel ist schon in einer Tafel
Vollmilchschokolade enthalten. Am gefährlichsten sind dunkle Schokolade,
Kuvertüren und Kakaopulver. Z.B. in 30 Gramm Vollmilchschokolade sind 70
Milligramm Theobromin, in 30 Gramm Zartbitterschokolade etwa 450
Milligramm und in 30 Gramm Backschokolade oder Kakaopulver sind bis 600
Gramm Theobromin. Schon eine Tafel Vollmilchschokolade kann einen
Pekinesen umbringen, eine Tafel Edelbitter kann für einen mittelgroßen
Hund zuviel sein.
Auch stark koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee oder Cola) können für
Hunde giftig sein. Unter anderem deshalb, weil bei ihrem Abbau im Körper
Theobromin gebildet wird. Die Vergiftungssymptome nach Koffeingenuss
sind bei Hunden dieselben, wie bei Schokolade. Im Vergiftungsfall muss
der Hund sofort zu einem Tierarzt. Ideal ist, wenn Sie wissen, was er
gefressen hat, bzw. dem Arzt vielleicht sogar Packung oder/und Inhalt
mitbringen können.
Wenn man dem Hund etwas Süßes geben möchte, gibt man am besten
enttheobromisierte Schokodrops aus dem Fachhandel.
# Die Avocado
enthält Toxin, das für unsere Haustiere gefährlich ist. Es kann zu
schweren Schädigungen des Herzmuskels, verbunden mit Atemnot, Ödeme und
Bauchwassersucht führen. Da es keine spezifische Therapie gibt, endet
diese Vergiftung für das Haustier meist tödlich.
# Weintrauben + Rosinen
gehören gar nicht auf den Speiseplan.
# Schweinefleisch
hat im rohen Zustand auch nicht auf dem Speiseplan zu suchen.
# Nikotin
Hauptsächlich Welpen, bei denen naturgemäß die Neugierde sehr ausgeprägt
ist und die alles erst einmal ins Maul nehmen, sind in der Hauptsache
davon betroffen, wenn sie Zigaretten oder Kautabak fressen. Die
Vergiftung beginnt mit Erregung und geht bis zur Lähmung des Gehirns, d.
h. Muskelzittern, Erbrechen, erhöhte Herz- und Atemfrequenz,
Bewegungsstörungen, Krämpfe und Kreislaufkollaps.
# Süßstoff Xylit
Xylit
wird in vielen (menschlichen) Lebensmitteln als Zuckerersatz verwendet.
Ein Spezialist für klinische Toxikologie bei der ASPCA ("American
Society for the Prevention of Cruelty to Animals“) wies darauf hin, dass
Xylit die Produktion des körpereigenen Insulins derartig steigern kann,
dass es zu einem lebensgefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels kommen
kann. Betroffene Hunde hätten circa 30 Minuten nach dem Verzehr größerer
Mengen Xylit-haltiger Süßwaren mit Verlust der Koordination,
Schwächeanfällen und Krämpfen reagiert. Es scheint auch Hinweise auf
durch Xylit verursachte Leberschäden zu geben.
# Giftpflanzen
Eibe
(Taxus baccata): Ein bei uns häufig anzutreffender Zierstrauch, trägt
scharlachrote Beeren, und ist hochgiftig. Sowohl Beeren als auch Nadeln
enthalten Gift. Pferde sind in der Regel nach 5 Minuten tot. Schon ein
Aufguss von 75 Nadeln ist für den Menschen tödlich. Erstversorgung:
Erbrechen auslösen, Tierkohle eingeben.
Thuje
(Thuja occidentalis): Ein Zierbaum, bei uns oft als Hecke gezogen. Bei
der Aufnahme kommt es zu Magen-Darmentzündung und Krämpfen.
Erstversorgung: Tierkohle eingeben.
Oleander
(Nerium oleander): besonders Pferde und Rinder erkranken nach Kauen von
Blüten und Blättern. Starke Herzwirkung. Erstversorgung: Erbrechen
auslösen, Tierkohle eingeben.
Rhododendron:
Kommt wild nur in Hochgebirgslagen vor, bei uns als Zierstrauch.
Besonders die Blätter sind giftig. Sehr anfällig sind Schaf und Ziege,
gefolgt von Pferd und Rind. Symptome sind Brechreiz, Krämpfe, Schwindel,
Bewusstseinsstörungen. Erbrechen auslösen, Tierkohle eingeben.
Fingerhut
(Digitalis purpurea):
bei uns hauptsächlich als Zierpflanze. Sehr starke Herzwirkung und daher
hochgiftig. Am empfindlichsten reagieren Pferde, Schafe und Enten.
Erstsymptome Erbrechen und Durchfall. Erstversorgung: Erbrechen
auslösen, Tierkohle eingeben.
Goldregen
(Laburnum anagyroides): Zierstrauch. Besonders Kinder sind gefährdet.
Die gesamte Pflanze ist hochgiftig, auch in getrocknetem Zustand. Am
empfindlichsten sind Pferd, Rind und Schwein. Rasch treten Durchfall,
Erregung, Bewegungsstörungen, Schwindel und Krämpfe ein. Erstversorgung:
Erbrechen auslösen, Tierkohle eingeben.
Gemeiner Liguster
(Ligustrum vulgare): Zierpflanze, die schwarze Beeren trägt. Ruft
Magen-Darmentzündungen und Durchfall hervor. Erstversorgung: Erbrechen
auslösen, Tierkohle eingeben.
Gemeiner Seidelblast
(Daphne mezereum): trägt rote Früchte, enthält starke Reizgifte.
Schwein, Rind und Pferd sind besonders gefährdet. Die tödliche Dosis für
ein Schwein sind 3-5 Beeren. Erstversorgung: Erbrechen auslösen,
Flüssigkeitszufuhr, kühle Umschläge.
Waldholunder
(Sambucus
nigra): schwarze, beerenartige Steinfrucht, Beeren rufen Erbrechen und
starken Durchfall hervor. Erstversorgung: Tierkohle eingeben.
Diese Auflistung erhebt weder den Anspruch vollständig noch richtig zu
sein. Der Autor haftet in keinem Fall.
copyright: spanischehunde.de |