Aufruf zur Verbesserung der Situation in den Tötungsstationen

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Es gibt unzählige Perreras (Tötungsstationen) in Spanien, welche gut und gerne als Tier-Höllen bezeichnet werden können:

 

  • Verdorbenes/Kein Wasser
  • Mangelndes/Kein Fressen
  • Mangelnde/Keine Hygiene (Kot, Urin und Blut am Boden)
  • Stressintensive Tötung der Tiere, auch vor Ablauf der Sperrfrist
  • Keine Quarantäne-Station für kranke Tiere
  • Verängstigte, psychisch gestörte Tiere mangels Zuwendung
  • Überbelegung der Käfige und ohne Rücksicht auf Charakter und Verträglichkeit
  • Keine Trennung nach Geschlechtern
  • Aktive Tierzuchten innerhalb der Tötungsstation

 

Lokale Protestaktionen bringen oftmals keine oder nur sehr ungenügende Resultate und ändern an der grundlegenden Situation in Spanien nichts.

 

Wir wollen deshalb eine organisierte, koordinierte, europaweite Aktion ins Leben rufen, durch welche die spanischen Behörden zum Umdenken gebracht werden sollen.

 

Folgende gesetzliche Auflagen für Perreras wollen wir erreichen, um die Situation der Tiere in den Perreras grundlegend und nachhaltig zu verbessern:

 

  • Verbot der Vergabe von Perrera-Verträgen an profit-orientierte Unternehmen.
  • Ausreichend Futter, Wasser, medizinische Versorgung und Hygiene für alle Tiere.
  • Freier Zutritt zu den Perreras für jedermann.
  • Abgabe der Tiere nur geimpft und gechipt und gegen eine angemessene (reinvestierte) Schutzgebühr.
  • Strikte Einhaltung der Sperrfristen vor Tötungen.
  • Tötungen nur im Notfall und nur durch für das Tier stressfreie Methoden.
  • Tierzuchtverbot; strickte Trennung nach Geschlecht bei unkastrierten Tieren.
  • Regelmässige Kontrollen durch die Behörden; massive Strafen bei Übertretungen.

 

Die Erfahrung zeigt, dass solche Veränderungen nur durch massiven, nachhaltigen und ausgedehnten Druck von aussen bewirkt werden können. Dieser Druck soll durch die oben erwähnte organisierte, koordinierte, europaweite Aktion über einen langen Zeitraum hinweg erzeugt werden.

 

Dazu suchen wir Tierfreunde in allen europäischen Ländern, die sich als Koordinatoren für ihr Land daran beteiligen und die Verteilung innerhalb ihres Landes übernehmen wollen. Dringend benötigt werden auch Kontakte zur Presse, zum Fernsehen, zu Zeitungen etc. sowie Personen mit Ausbildung und Erfahrung in (wenn möglich) internationalem Recht.

Die Aktion wird in enger Zusammenarbeit mit Tierschützern in Spanien stattfinden, um deren Arbeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen oder gar unmöglich zu machen.

 

Wer kann sich vorstellen, hier zu helfen und mitzuarbeiten?

Wir haben Bilder gesehen und Berichte gehört von Zuständen und Grausamkeiten von unvorstellbarem Ausmaß. Es muss etwas geschehen! Bitte meldet Euch bei einem der folgenden Kontakte:

 

Deutschland:

tina@animals-in-need.net

 

Schweiz:

charlotte@animals-in-need.net

 

 

Leider erreichen wir oben gesetzte Ziele nicht von heute auf morgen. Damit wir jedoch in Spanien wenigstens schon einmal punktuell Verbesserungen für die Tiere in einzelnen Perreras bewirken können, wollen wir eine gezielte Aktion gegen die profitorientierten Unternehmen „Cereco“ (unter anderem Vertragsnehmer für die Perrera in Crevillente, Nähe Alicante) und „Global Animal“ (Vertragnehmer in Terrassa, bei Barcelona) starten. Diese Perrera-Betreiber machen mit dem Tierelend ein grausames Geschäft, indem sie:

 

  • pro Tier von den Behörden Geld erhalten.
  • Kosten sparen, indem sie die Tiere ungenügend oder gar nicht füttern (Tiere sterben oftmals an Unterernährung oder verdursten).
  • die Tiere medizinisch nicht versorgen, auch nicht angefahrene und sehr kranke Tiere.
  • Tiere nur gegen hohe Gebühren verkaufen (z.B. pro Hund bis zu Euro 140.--) und bei einem Verkauf auch noch die Kosten für die Tötung sparen (andere Perreras geben die Tiere kostenlos ab).

 

Auch hierfür suchen wir Tierfreunde in den verschiedenen Ländern in Europa, die bei diesem Projekt mithelfen wollen. Dies kann durch Übersetzung von Aufrufen in die jeweilige Landessprache, durch das Sammeln von Spenden, durch das Zusammentragen von Email-Anschriften der Spanischen Botschaften und Konsulate/Vertretungen, etc. geschehen.

 

Auch bei dieser Aktion werden wir mit lokalen Tierschützern zusammenarbeiten, welche sich der Tiere annehmen werden, sobald ein Durchbruch erzielt wird, der ihnen Zutritt und aktive Hilfe vor Ort ermöglicht.

 

Wer fühlt sich angesprochen? Wer möchte den armen Tieren, die unter dem Management von „Cereco“ und „Global Animal“ leiden müssen, helfen? Bitte meldet Euch bei einem der untenstehenden Kontakte:

 

Deutschland:

tina@animals-in-need.net

 

Schweiz:

charlotte@animals-in-need.net