Lhasa Apso

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Klassifikation

 Begleithunde

Andere Namen

 

Gewicht

 25-28 cm

Widerristhöhe

 

Farbvarienten

 Alle Schattierung von gold, grau, zobelfarben, rot, zweifarbig, schwarz und weiß.

Fellpflege

 mittel

Futterbedarf

 wenig

 Der Lhasa Apso kommt aus den Bergen und dem Hochplateau des Himalaya aus einem Land, das oft "Dach der Welt" genannt wird. Das Klima dort auf 3500 bis 5000 m ist sehr hart. Eisige Winter wechseln ab mit kurzen, heißen Sommern. Mensch und Tier sind geprägt durch diese Lebensbedingungen. Der Lhasa Apso ist daher robust und widerstandsfähig. Ein dichtes üppiges Haarkleid zum Schutz gegen Kälte und Hitze ist ihm angeboren.

Der Lhasa Apso ist historischen Berichten zufolge schon Jahrhunderte v. Chr. in den Klöstern Tibets und in Häusern und Landgütern der adeligen tibetischen Familien in großer Zahl angetroffen worden. Er allein ist der echte tibetische Löwenhund, der als "Löwe Buddhas" in der tibetischen Kunst stilisiert wurde.
Nie wurde er verkauft, sondern nur an besonders wertvolle Freunde als "Wegbegleiter" und "Glücksbringer" verschenkt. Die Tibeter selbst bezeichnen ihre geliebten Apsos als "little people", kleine Menschen, und es wird erzählt, dass Nonnen und Mönche, die es mit dem Reinheitsgebot nicht so genau nahmen, in ihrem nächsten Leben als Lhasa Apso reinkarniert wurden. Die privilegierte Stellung , das enge Zusammenleben mit den Menschen haben sein Wesen geprägt.

Der Lhasa Apso ist sehr stolz und eigenwillig, intelligent und selbstbewusst. Er scheint oft etwas über den Banalitäten dieses Lebens zu stehen. Er ist skeptisch und misstrauisch gegenüber Fremden und verschenkt seine Gunst nicht an jeden.

Mit einem Lhasa Apso lebt es sich überaus angenehm. Wenn man es versteht, sein Vertrauen zu erwerben, ist er sehr anhänglich und erstaunlich anpassungsfähig. Er fällt nie zur Last, denn er hat ein ausgeprägtes Gespür für Situationen. In der Wohnung wird er nie aufdringlich oder nervös. Ins Restaurant, im Auto, sogar im Flugzeug kann er ohne Probleme mitgenommen werden, denn er ist glücklich, wenn er seine Besitzer überallhin begleiten kann. Trotzdem ist er ein unabhängiger Charakter und er kennt keine Unterwürfigkeit. Mit Gewalt erreicht man bei ihm nichts, er will überzeugt sein. Er will Freund seines Besitzers, ein vollwertig akzeptiertes Familienmitglied sein.

Er eignet sich sehr gut als Familienhund, wird sich jedoch häufig einer Person besonders zugetan fühlen. Sein vorzügliches Gehör, sein aufmerksames Wesen und seine Neugier machen ihn zu einem sehr guten Wächter für Haus und Garten. Keineswegs sollte er als Schoßhund verhätschelt werden, denn er genießt ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und ein abwechslungsreiches Treiben. Er ist leicht zu pflegen, wenn man sich an die Ratschläge des Züchters hält, benötigt man etwa 1-2 Std. pro Woche.

Seine Persönlichkeit und sein Äußeres machen wohl jeden Lhasa Apso zu einer einmaligen Ausgabe der Rasse und man wird kaum zwei Hunde finden, die sich völlig gleichen. Wer das "gewisse Etwas", den Individualismus dieser kleinen, uralten und kostbaren tibetischen Hunderasse zu schätzen weiß, wird mit einem Lhasa Apso als Familienhund sicher sehr glücklich werden.

Besonders geschätzt sind schwarze Spitzen an Ohren, Bart und Rute. Ein Lhasa Apso kann ständig seine Farbe wechseln und selten wird er im Alter dieselbe Farbe wie in seiner Jugend haben.

 

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